Imkerverein Brühl

Brühl und Umgebung

Honigernte 2017 – Gut oder schlecht?

So langsam endet bei uns in der Region die Trachtzeit und fast jeder hat seine Honigernte für 2017 abgefüllt. Wir hoffen, dass jeder mit dem diesjährigen Ertrag zufrieden ist, obwohl die Meinungen weit auseinander liegen. Der eine ist zufrieden und der andere nicht. 😉 Schreibt uns doch eure Meinung und Erfahrung mit dieser Saison und eurer Frühtrachternte. Auf der Internet-Seite von Biene & Natur findet man ein paar statistische Auswertungen zur Ernte 2017.

Mit der letzten Ernte steht auch die erste Varroa-Behandlung an. Egal wie zufrieden man mit der Ernte ist, die anstehende Behandlung muss sein. Wir wollen doch alle mit starken Völkern in den Herbst. Und die Imker in der Nähe werden es euch danken.

Dankeschön… Erfolgreicher Tag der offenen Imkerei

Der Imkerverein Brühl und Umgebung bedankt sich bei den vielen Besuchern, die heute zum Tag der offenen Inkerei gekommen sind. Es hat uns sehr viel Freude bereitet die Fragen zu beantworten und einen Einblick in die Arbeit eines Imkers geben zu dürfen. Wir hoffen, dass auch der Einblick in die Welt der Bienen unseren Besuchern viel Freude bereitet hat und wir bald neue Imker in unserem Verein begrüssen dürfen.

Wir freunen uns jetzt schon auf die nächte Veranstaltung in 2018. Merkt euch jetzt schon den 7. Juli. 2018. 😉 Wir sehen uns zum nächsten Tag der offenen Imkerei.

Viel passiert…

In den letzten Wochen und Monaten ist viel im Verein passiert. Wir freuen uns sehr, dass wir nun 30 Vereinsmitglieder haben. Der Auftritt in den Sozialen Netzwerken findet Akzeptanz. Und in der Zeitschrift „Biene & Natur“ werden wir nun gefunden. Und da wird noch vieles kommen…

Tag der offenen Imkerei

Ohne Bienen geht es nicht!

Der „Imkerverein Brühl und Umgebung“ lädt am 08.07.2017 von 11.00 – 15.00 Uhr zum Tag der offenen Imkerei bei Hobbyimker Gero Meyer, Danziger Str. 49 in Brühl ein. An verschiedenen Ständen werden die Imker Informationen über die Bienen, die Honigernte, die Pflege der Bienen und über die Wachsgewinnung geben. Ein immer wieder kehrendes Thema wir sein: Bienenkrankheiten und die Rolle der Bienen für die Natur und den Menschen. Die Hauptattraktion werden jedoch die Bienen selbst sein. An einem gläsernen Bienenstand können die Besucher das Leben in einem Bienenstock beobachten. Unter Anleitung lernen die Besucher die Arbeitsbienen, die Drohnen und die Königin zu unterscheiden. Angst vor stechenden Bienen muss keiner haben, da die Imker sanftmütige Bienenvölker züchten. Die Imker werden auch über das bald sich neigende Bienenjahr informieren. Auch in diesem Jahr bieten die Brühler Imker wieder eine Honigprobe an. Selbstverständlich können die Besucher den Honig direkt vom Imker kaufen. Besonders freuen sich die Imker auf neugierige Kinder und haben einige Überraschungen für sie vorbereitet. Für Interessenten, die sich überlegen, selbst Bienen zu züchten, halten die Brühler Imker gesonderte Informationen bereit.

Auch die kleinen wollen Hilfe. Die gute Hummel brauchte dringend Futter, da sie erschöpft war. Ich hätte nie gedacht, dass eine Hummel so viel essen kann.

Königinnenzucht Teil IV: Schlupf der Königinnen

Schlupf der KöniginEin wenig spät, aber der Bericht kommt… Mit dem vierten Teil unseres Praxiskurs ist die Königinnenzucht abgeschlossen. Auch für die erfahrenen Imker ist die Königinnenzucht immer mit etwas Glück verbunden. Aus den 20 angesetzten Weiselzellen sind immerhin 9 Königinnen geschlüpft. So konnten doch einige Vereinsmitglieder ihre Königin mit nach Hause nehmen.

Im nächsten Jahr folgen dann die Berichte, wie man mit seiner Königin ein neues Volk aufbaut.

Refraktometer

Schnell noch das Refraktometer eichen, bevor die Honigernte startet. Die Eichung kann man mit Olivenöl machen. Da sollte dann ein Wert von 27% angezeigt werden. Bei Honig sollte der Wert natürlich unter 20% sein. 😉 Viel Spass bei der Ernte. 

Wir sind im Schlossboten

Der Verein hatte es sich im April zur Aufgabe gemacht die Präsenz in Brühl zu erhöhen. Nachdem wir nun auf Facebook, Instagram und Twitter vertreten sind, musste ein Vorstoß in die »Print-Medien« erfolgen. 😉 In der aktuellen Ausgabe des Schlossboten finden man den Imkerverein Brühl und Umgebung mit einem Hinweis auf den Schwarm-Alarm.

Schwarmalarm

SchwarmfangOha, diese Woche bietet sich an für viel Schwärmerei. Mit anderen Worten: Diese Woche sieht man, wie gut die Vorbeugemaßnahmen waren. 😉 Für Hilfe ist gesorgt! Nutzt unseren Schwarmalarm. Wir helfen sehr gerne den Schwarm einzufangen.

Königinnenzucht Teil III: Käfigung

Der dritte Teil der Königinnenzucht war auch der spannendste Teil. Denn heute zeigte sich, ob die Larven angenommen und zu neuen Königinnen gepflegt wurden oder nicht. Sollten die Larven nicht angenommen werden, dann war die bisherige Mühe umsonst gewesen. Da nutzen auch die vielen Jahre Erfahrung wenig, wenn die Bienen die Larven nicht annehmen wollen. Von daher ist es sehr wichtig die Schritte im Vorfeld mit Bedacht und Sorgfalt durchzuführen. Beim Umlarven dürfen die Larven nicht verletzt werden, man sollte mit neuen Näpfchen arbeiten und keine bereits benutzten nehmen. Ganz wichtig ist der Sammelbrutableger. Wenn dort Krankheiten eingeschleppt wurden, dann war eh »alles für die Katz’«.

Kommen wir nun zur Thema »Käfigung der Königinnen«. Aber warum müssen denn die Königinnen in einen Käfig gesteckt werden? Die Antwort ist recht einfach. Eine Königin duldet keine andere neben ihr. Sobald die erste Königin schlüpft, würde sie versuchen alle anderen zu töten. Um dieses zu verhindern, werden über die Weiselzellen kleine Plastikzylinder gestülpt. Irgendwie erinnern sie an altmodische Lockenwickler.

Zur großen Freude aller Teilnehmer konnten wir sehen, dass viele Larven angenommen wurden. Auf dem Foto sieht man das am Ausbau der großen Weiselzellen und den Bienen, die sich fleißig um die Weiselzellen bemühen. Aus den kleineren Weiselzellen wird wohl keine Königin schlüpfen.
Um die Weiselzellen und die heranwachsenden Königinnen zu sc
ützen, kommen nun die Käfige zum Einsatz. Damit die Königinnen vor und nach dem Schlupf versorgt werden, kommen noch ca. 5 Bie
en in den Käfig. Zusätzlich wird noch Futterteig in den Boden gelegt. Und nun heißt es 7 Tage warten, bis die Königinnen anfangen werden zu schlüpfen. Und w
enn es dann soweit ist und wie es weiter geht, kommt in Teil IV der Königinnenzucht.

Und hier noch ein letztes Bild zum Schluss. Mit ein wenig Glück habe ich dann nächste Woche hier drei Königinnen drin.

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