Imkerverein Brühl

Brühl & Umgebung

Auch die kleinen wollen Hilfe. Die gute Hummel brauchte dringend Futter, da sie erschöpft war. Ich hätte nie gedacht, dass eine Hummel so viel essen kann.

Königinnenzucht Teil IV: Schlupf der Königinnen

Schlupf der KöniginEin wenig spät, aber der Bericht kommt… Mit dem vierten Teil unseres Praxiskurs ist die Königinnenzucht abgeschlossen. Auch für die erfahrenen Imker ist die Königinnenzucht immer mit etwas Glück verbunden. Aus den 20 angesetzten Weiselzellen sind immerhin 9 Königinnen geschlüpft. So konnten doch einige Vereinsmitglieder ihre Königin mit nach Hause nehmen.

Im nächsten Jahr folgen dann die Berichte, wie man mit seiner Königin ein neues Volk aufbaut.

Refraktometer

Schnell noch das Refraktometer eichen, bevor die Honigernte startet. Die Eichung kann man mit Olivenöl machen. Da sollte dann ein Wert von 27% angezeigt werden. Bei Honig sollte der Wert natürlich unter 20% sein. 😉 Viel Spass bei der Ernte. 

Wir sind im Schlossboten

Der Verein hatte es sich im April zur Aufgabe gemacht die Präsenz in Brühl zu erhöhen. Nachdem wir nun auf Facebook, Instagram und Twitter vertreten sind, musste ein Vorstoß in die »Print-Medien« erfolgen. 😉 In der aktuellen Ausgabe des Schlossboten finden man den Imkerverein Brühl und Umgebung mit einem Hinweis auf den Schwarm-Alarm.

Schwarmalarm

SchwarmfangOha, diese Woche bietet sich an für viel Schwärmerei. Mit anderen Worten: Diese Woche sieht man, wie gut die Vorbeugemaßnahmen waren. 😉 Für Hilfe ist gesorgt! Nutzt unseren Schwarmalarm. Wir helfen sehr gerne den Schwarm einzufangen.

Königinnenzucht Teil III: Käfigung

Der dritte Teil der Königinnenzucht war auch der spannendste Teil. Denn heute zeigte sich, ob die Larven angenommen und zu neuen Königinnen gepflegt wurden oder nicht. Sollten die Larven nicht angenommen werden, dann war die bisherige Mühe umsonst gewesen. Da nutzen auch die vielen Jahre Erfahrung wenig, wenn die Bienen die Larven nicht annehmen wollen. Von daher ist es sehr wichtig die Schritte im Vorfeld mit Bedacht und Sorgfalt durchzuführen. Beim Umlarven dürfen die Larven nicht verletzt werden, man sollte mit neuen Näpfchen arbeiten und keine bereits benutzten nehmen. Ganz wichtig ist der Sammelbrutableger. Wenn dort Krankheiten eingeschleppt wurden, dann war eh »alles für die Katz’«.

Kommen wir nun zur Thema »Käfigung der Königinnen«. Aber warum müssen denn die Königinnen in einen Käfig gesteckt werden? Die Antwort ist recht einfach. Eine Königin duldet keine andere neben ihr. Sobald die erste Königin schlüpft, würde sie versuchen alle anderen zu töten. Um dieses zu verhindern, werden über die Weiselzellen kleine Plastikzylinder gestülpt. Irgendwie erinnern sie an altmodische Lockenwickler.

Zur großen Freude aller Teilnehmer konnten wir sehen, dass viele Larven angenommen wurden. Auf dem Foto sieht man das am Ausbau der großen Weiselzellen und den Bienen, die sich fleißig um die Weiselzellen bemühen. Aus den kleineren Weiselzellen wird wohl keine Königin schlüpfen.
Um die Weiselzellen und die heranwachsenden Königinnen zu sc
ützen, kommen nun die Käfige zum Einsatz. Damit die Königinnen vor und nach dem Schlupf versorgt werden, kommen noch ca. 5 Bie
en in den Käfig. Zusätzlich wird noch Futterteig in den Boden gelegt. Und nun heißt es 7 Tage warten, bis die Königinnen anfangen werden zu schlüpfen. Und w
enn es dann soweit ist und wie es weiter geht, kommt in Teil IV der Königinnenzucht.

Und hier noch ein letztes Bild zum Schluss. Mit ein wenig Glück habe ich dann nächste Woche hier drei Königinnen drin.

Königinnenzucht Teil II: Umlarven

Larven entnehmen

Larven entnehmen

Heute stand eine sehr interessante Veranstaltung auf unserem Vereinskalender: Das sog. Umlarven. Ehrlich gesagt konnte ich mir als Imker-Anfänger kaum etwas darunter vorstellen, wie das von statten gehen soll.

Als erstes braucht man einen oder mehrere erfahrene Imker, die einem das Umlarven zeigen können. In den Büchern kann man zwar vieles nachlesen, aber die richtigen Handriffe gehen nur durch Übung. Für genau solche Aktivitäten bin ich dem Imkerverein Brühl und Umgebung beigetreten.

Zum Umlarven haben wir uns direkt bei einem Vereinsmitglied am Stand getroffen und nach ein wenig Geplauder ging es auch sofort los.

Umlarven

Umlarven

Man brauchte wirklich gute Augen, um die winzigen gerade mal einen Tag alte Larven in den Brutwaben zu finden. Sobald man eine Larve gefunden hatte, wurde sie auch direkt mit dem Löffel entnommen und in ein Näpfchen platziert. Die Larven sind wirklich winzig und man braucht eine ruhige Hand.

Nachdem uns die erfahrenen Imker im Verein gezeigt hatten, was man beim Umlarven alles zu beachten hat, durften wir Neulinge auch ran. Wo fängt man denn an, wenn man noch so etwas gemacht hat? Man sucht, man sucht und man sucht! Den Smart-Phones verwöhnten Augen gönnte man etwas Zeit und schon sahen wir die winzigen Larven und Stifte (Eier). Und nun hieß es vorsichtig zu hantieren, damit die jungen Larven beim Umlarven nicht getötet werden.

Zuchtrahmen

Zuchtrahmen

Nachdem nun die Larven in die Näpfchen platziert wurden, wurden die Näpfchen in den Zuchtrahmen befestigt.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, wie viel handwerkliches Geschick bei der Imkerei notwendig ist. Vielen, vielen Dank an alle Teilnehmen und den erfahrenen Imkern im Verein. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Termin. Sollten die Larven angenommen werden, dann sehen wir beim nächsten mal die ersten Weiselzellen.

Königinnenaufzucht und Ablegerbildung zur Schwarmzeit

Hallo, zusammen!

Aus aktuellem Anlass und auch für die Kollegen, die sich im Rahmen unseres vereinsinternen Seminars „Königinnenzucht“ noch intensiver vorbereiten möchten, ist der Hinweis auf einen interessanten Artikel zum Thema Zucht, Schwarm und Ableger gekommen.

Der Artikel ist im Rahmen der Monatsbetrachtungen von Frau Dr. Aumaier in der ADIZ im Mai 2008 erschienen und hier als pdf hinterlegt.

ADIZ 05 2008

Königinnenzucht Teil I: Sammelbrutableger

Dieser Jahr steht bei uns im Verein wieder die Königinnenzucht an. Leider musste ich letztes Jahr diesen Lehrgang bei Herrn Dr. Frensch vorzeitig abbrechen, da ich mir als Imker-Neuling doch zu viel zugemutet hatte. Aber dieses Jahr bin ich auf jeden Fall dabei.

Jungvölker sind das Rückgrat jeder Imkerei. Jedes Jahr werden sie gebraucht, um den Völkerbestand zu verjüngen, um Verluste auszugleichen oder auch um die Völkerzahl zu erhöhen. Für ihre Erstellung wird Bienen- und Brutmaterial von den Wirtschaftsvölkern benötigt, deren Honigleistung durch diese „Schröpfung“ nicht nennenswert beeinträchtigt werden darf.1

Für den Sammelbrutableger haben wir uns direkt am Bienenstand getroffen und das Bienen- und Brutmaterial zusammengeführt. Wichtig ist es, das jeder „Spender“ ein gültiges Gesundheitszeugnis für seine Bienen hat. Letztendlich wollen wir nicht nur den Sammelbrutableger sondern auch den gesamten Bienenstand nicht gefährden. Ich kann es nicht oft genug betonen, dass man als Imker viel Verantwortung hat.

Das war noch der einfachste Schritt der Königinnenzucht. Als nächstes steht das so gennante „Umlarven“ an.

  1. http://www.immelieb.de/imker-praxis/volkervermehrung/

Hallo Welt!

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