Imkerverein Brühl

Brühl und Umgebung

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Königinnenzucht Teil II: Umlarven

Larven entnehmen

Larven entnehmen

Heute stand eine sehr interessante Veranstaltung auf unserem Vereinskalender: Das sog. Umlarven. Ehrlich gesagt konnte ich mir als Imker-Anfänger kaum etwas darunter vorstellen, wie das von statten gehen soll.

Als erstes braucht man einen oder mehrere erfahrene Imker, die einem das Umlarven zeigen können. In den Büchern kann man zwar vieles nachlesen, aber die richtigen Handriffe gehen nur durch Übung. Für genau solche Aktivitäten bin ich dem Imkerverein Brühl und Umgebung beigetreten.

Zum Umlarven haben wir uns direkt bei einem Vereinsmitglied am Stand getroffen und nach ein wenig Geplauder ging es auch sofort los.

Umlarven

Umlarven

Man brauchte wirklich gute Augen, um die winzigen gerade mal einen Tag alte Larven in den Brutwaben zu finden. Sobald man eine Larve gefunden hatte, wurde sie auch direkt mit dem Löffel entnommen und in ein Näpfchen platziert. Die Larven sind wirklich winzig und man braucht eine ruhige Hand.

Nachdem uns die erfahrenen Imker im Verein gezeigt hatten, was man beim Umlarven alles zu beachten hat, durften wir Neulinge auch ran. Wo fängt man denn an, wenn man noch so etwas gemacht hat? Man sucht, man sucht und man sucht! Den Smart-Phones verwöhnten Augen gönnte man etwas Zeit und schon sahen wir die winzigen Larven und Stifte (Eier). Und nun hieß es vorsichtig zu hantieren, damit die jungen Larven beim Umlarven nicht getötet werden.

Zuchtrahmen

Zuchtrahmen

Nachdem nun die Larven in die Näpfchen platziert wurden, wurden die Näpfchen in den Zuchtrahmen befestigt.

Ich hätte wirklich nicht gedacht, wie viel handwerkliches Geschick bei der Imkerei notwendig ist. Vielen, vielen Dank an alle Teilnehmen und den erfahrenen Imkern im Verein. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Termin. Sollten die Larven angenommen werden, dann sehen wir beim nächsten mal die ersten Weiselzellen.

Königinnenaufzucht und Ablegerbildung zur Schwarmzeit

Hallo, zusammen!

Aus aktuellem Anlass und auch für die Kollegen, die sich im Rahmen unseres vereinsinternen Seminars „Königinnenzucht“ noch intensiver vorbereiten möchten, ist der Hinweis auf einen interessanten Artikel zum Thema Zucht, Schwarm und Ableger gekommen.

Der Artikel ist im Rahmen der Monatsbetrachtungen von Frau Dr. Aumaier in der ADIZ im Mai 2008 erschienen und hier als pdf hinterlegt.

ADIZ 05 2008

Königinnenzucht Teil I: Sammelbrutableger

Dieser Jahr steht bei uns im Verein wieder die Königinnenzucht an. Leider musste ich letztes Jahr diesen Lehrgang bei Herrn Dr. Frensch vorzeitig abbrechen, da ich mir als Imker-Neuling doch zu viel zugemutet hatte. Aber dieses Jahr bin ich auf jeden Fall dabei.

Jungvölker sind das Rückgrat jeder Imkerei. Jedes Jahr werden sie gebraucht, um den Völkerbestand zu verjüngen, um Verluste auszugleichen oder auch um die Völkerzahl zu erhöhen. Für ihre Erstellung wird Bienen- und Brutmaterial von den Wirtschaftsvölkern benötigt, deren Honigleistung durch diese „Schröpfung“ nicht nennenswert beeinträchtigt werden darf.1

Für den Sammelbrutableger haben wir uns direkt am Bienenstand getroffen und das Bienen- und Brutmaterial zusammengeführt. Wichtig ist es, das jeder „Spender“ ein gültiges Gesundheitszeugnis für seine Bienen hat. Letztendlich wollen wir nicht nur den Sammelbrutableger sondern auch den gesamten Bienenstand nicht gefährden. Ich kann es nicht oft genug betonen, dass man als Imker viel Verantwortung hat.

Das war noch der einfachste Schritt der Königinnenzucht. Als nächstes steht das so gennante „Umlarven“ an.

  1. http://www.immelieb.de/imker-praxis/volkervermehrung/

Hallo Welt!

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