Der dritte Teil der Königinnenzucht war auch der spannendste Teil. Denn heute zeigte sich, ob die Larven angenommen und zu neuen Königinnen gepflegt wurden oder nicht. Sollten die Larven nicht angenommen werden, dann war die bisherige Mühe umsonst gewesen. Da nutzen auch die vielen Jahre Erfahrung wenig, wenn die Bienen die Larven nicht annehmen wollen. Von daher ist es sehr wichtig die Schritte im Vorfeld mit Bedacht und Sorgfalt durchzuführen. Beim Umlarven dürfen die Larven nicht verletzt werden, man sollte mit neuen Näpfchen arbeiten und keine bereits benutzten nehmen. Ganz wichtig ist der Sammelbrutableger. Wenn dort Krankheiten eingeschleppt wurden, dann war eh »alles für die Katz’«.

Kommen wir nun zur Thema »Käfigung der Königinnen«. Aber warum müssen denn die Königinnen in einen Käfig gesteckt werden? Die Antwort ist recht einfach. Eine Königin duldet keine andere neben ihr. Sobald die erste Königin schlüpft, würde sie versuchen alle anderen zu töten. Um dieses zu verhindern, werden über die Weiselzellen kleine Plastikzylinder gestülpt. Irgendwie erinnern sie an altmodische Lockenwickler.

Zur großen Freude aller Teilnehmer konnten wir sehen, dass viele Larven angenommen wurden. Auf dem Foto sieht man das am Ausbau der großen Weiselzellen und den Bienen, die sich fleißig um die Weiselzellen bemühen. Aus den kleineren Weiselzellen wird wohl keine Königin schlüpfen.
Um die Weiselzellen und die heranwachsenden Königinnen zu sc
ützen, kommen nun die Käfige zum Einsatz. Damit die Königinnen vor und nach dem Schlupf versorgt werden, kommen noch ca. 5 Bie
en in den Käfig. Zusätzlich wird noch Futterteig in den Boden gelegt. Und nun heißt es 7 Tage warten, bis die Königinnen anfangen werden zu schlüpfen. Und w
enn es dann soweit ist und wie es weiter geht, kommt in Teil IV der Königinnenzucht.

KäfigeUnd hier noch ein letztes Bild zum Schluss. Mit ein wenig Glück habe ich dann nächste Woche hier drei Königinnen drin.